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Bootcut Jeans

Der Schnitt, der die 2000er geprägt hat: Vintage Bootcut Jeans mit tiefem Bund, schmalem Knie und leicht ausgestelltem Saum. Jede Hose ist einzeln vermessen, geprüft und nur einmal da.

Mehr über Bootcut Jeans

WISSENSWERTES

Vintage Bootcut Jeans

Bootcut heißt wörtlich „für den Stiefel geschnitten“: Das Bein ist bis zum Knie schmal und weitet sich darunter gerade so weit, dass ein Stiefel darunter Platz hat.

Der Schnitt kam in den späten 90ern zurück und war um 2005 die meistverkaufte Jeansform überhaupt. Heute ist er rar, weil ihn fast alle weggeworfen haben, als der Skinny kam.

Auf dieser Seite sammeln wir, was übrig ist. Alle anderen Schnitte findest du in unserer kompletten Vintage Jeans Auswahl.

Bootcut, Schlag oder Flare, wo ist der Unterschied?

Die Weite am Saum. Ein Bootcut weitet sich ab dem Knie um wenige Zentimeter, so dass das Bein gerade wirkt und nur der Fuß bedeckt ist.

Ein Flare oder eine Schlaghose weitet sich deutlich stärker und meist schon ab dem Oberschenkel, das ist die 70er-Form.

Beides wird oft verwechselt. Als Faustregel: Wenn der Saum breiter ist als das Knie, aber nicht breiter als der Oberschenkel, ist es ein Bootcut.

Warum die 2000er Bootcuts anders sitzen als heutige

Drei Dinge.

Erstens der Bund: Er saß damals auf der Hüfte, drei bis vier Zentimeter unter dem Bauchnabel.

Zweitens der Oberschenkel: eng, aber ohne Stretch, also aus festem Denim, der nicht nachgibt.

Drittens die Länge: Bootcuts wurden lang geschnitten, damit sie über dem Schuh brechen.

Wer heute einen Bootcut kauft, bekommt meistens Stretch und einen höheren Bund. Wer das Original will, bekommt es hier.

Die Marken, die den Schnitt getragen haben

Um 2005 gab es keine Y2K Jeans ohne Bootcut. Zwei Marken haben das Bild geprägt und haben deshalb bei uns eigene Bereiche: die Miss Me Jeans aus der Y2K-Zeit mit ihren bestickten Taschen und die True Religion Jeans mit der dicken Kontrastnaht.

Woran du bei beiden das Original erkennst, steht dort. Hier findest du den Schnitt über alle Marken hinweg.

Bootcut für Damen und Herren

Der Schnitt wurde für beide produziert, aber unterschiedlich.

Damen-Bootcuts hatten den tieferen Bund und den engeren Oberschenkel, Herren-Bootcuts saßen etwas höher und waren im Bein insgesamt weiter.

Auf dieser Seite stehen beide nebeneinander, sortiert nach Größe.

Wer nur eine Richtung will, geht direkt zu Vintage Jeans für Damen oder Vintage Jeans für Herren.

Auf welche Maße kommt es beim Bootcut an?

Bei diesem Schnitt sind es vier statt zwei: Bundweite, Innennaht, Kniebreite und Saumweite.

Die letzten beiden entscheiden, ob es wirklich ein Bootcut ist und wie stark er ausstellt. Alle vier stehen bei jeder Hose in der Beschreibung.

Zum Vergleich eine Jeans flach hinlegen und am Knie sowie am Saum die Breite messen, das zeigt dir schnell, ob dir die Weite reicht oder zu viel ist.

Wenn der Bootcut zu eng ist

Wer den tiefen Bund mag, aber im Oberschenkel mehr Platz braucht, ist beim Bootcut oft falsch.

Die Alternative aus derselben Zeit sind weite Baggy Jeans, die gleich ab der Hüfte Luft lassen und gerade fallen.

Beide Schnitte kommen aus den 2000ern, beide passen zu denselben Oberteilen, nur die Proportion ist eine andere.